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Fachkräftebedarfsanalyse in der Energiewirtschaft

Der Brandenburger Energiesektor besitzt in vielfacher Hinsicht eine herausragende Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt. Mit einigen international bedeutenden Firmen in der Energieversorgung und im Bereich der Erneuerbaren Energien sind sog. Leuchtturmbetriebe angesiedelt, die eine steigende Sogwirkung für Zulieferer und kooperationswillige Betriebe in diesem Wirtschaftsbereich entwickeln. Die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Energien und die hohe Wettbewerbsfähigkeit der brandenburgischen Anbieter werden zu einem hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften führen. Gleichzeitig dürfte auch im Bereich der klassischen Energieversorgung die Arbeitskräftenachfrage deutlich steigen, da der überdurchschnittlich hohe Anteil älterer Arbeitnehmer/innen zu einem entsprechenden Ersatzbedarf führen wird. Darüber hinaus kann dem Wirtschaftssektor Energie aufgrund seiner nachhaltigen Bedeutung für das Entwicklungs- und Innovationspotenzial auch anderer Wirtschaftsbereiche eine Schlüsselfunktion für das regionale Wirtschaftswachstum zugesprochen werden. Diesen positiven Entwicklungstendenzen steht eine zunehmende Knappheit an qualifizierten Arbeitskräften entgegen. Deshalb wurde eine Branchenstudie in Auftrag gegeben, mit der die Entwicklung der Fachkräftesituation und der Fachkräftebedarfe in der Brandenburger Energiewirtschaft mit dem Ziel analysiert werden, einem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Beauftragt wurden die Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung mbH (GEFAK) und das Institut für Management, Wissenschaft und Bildung (MWB).

 

Die zentralen Ergebnisse der Untersuchung finden Sie in dieser Veröffentlichung: